S.D.S. Concept
Was ist das S.D.S.-Concept?
S.D.S.-Concept ist ein eigenständiges, vollständiges und für jeden erlernbares Verteidigungs- und Nahkampfsystem, welches je nach Situation und immer unter Bedachtnahme der Verhältnismässigkeit angewendet wird.
Es beinhaltet unter anderem alle Möglichkeiten und Techniken für Aufschlagsgeräte, Überlebens- und Verteidigungsstrategien, Konfilktvermeidung, das funktionelle miteinander Verbinden von bestehenden Fertigkeiten, das Kennen von Zielen am Körper, das Entwicklen von Bewegungswinkeln und Abwehrreaktionen, Beinarbeit und Beweglichkeit, verschiedenste Schlagtechniken, improvisierte Waffen, Schmerz-Kontrollgriffe und Gelenkhelbel, Messertaktiken, Verteidigung gegen Stockangriffe, Schutz dritter Personen, Fixierungs- und Kontrolltechniken und vieles mehr.
Das Ziel von S.D.S.-Concept ist es, dem Anwender innerhalb kürzester Zeit Möglichkeiten zu bieten, sich in den verschiedensten Alltagssituationen selbst verteidigen zu können.
Die wichtigsten Merkmale von S.D.S.-Concept
- Das System baut auf bewährten Prinzipien und Konzepten auf
- Die Techniken im S.D.S.-Concept sind simpel und leicht erlernbar
- S.D.S.-Concept ist für jeden anwendbar
- Das System ist auf die unterschiedlichsten Zielgruppen zugeschnitten
- Es enthält gleichermassen Deeskalationstechniken sowie aggressive Verteidigungstechniken
- S.D.S.-Concept ist modern und auf westliche Gegebenheiten bezogen
- S.D.S.-Concept ist aktuell und wird immer wieder an neue Anforderungen angepasst.
Was ist der S.D.S?
Ein S.D.S. ist ein ca 8-15 cm langes Selbstverteidigungsinstrument, welches in verschiedenen Kampfkünsten Verwendung findet. Je nach Stil wird er unterschiedlich bezeichnet wie zum Beispiel als Kobutan im Kobudo, als Dulo Dulo im Modern Arnis als Yawara im Judo.
Im Wesentlichen ist der S.D.S. - der Self Defense Stick - ein kurzer Stock, der als Schlag- und Druckverstärker benutzt wird.
Der S.D.S. kann auch eine PET-Flasche, Marker oder eine kleine Taschenlampe sein.
Wie ist die gesetzliche Grundlage in der Schweiz?
Mit dem neuen Waffengesetz (2008) gilt der Kobutan als Waffe, da es ein Gerät ist, das dazu bestimmt ist Menschen zu verletzten. Wir weisen alle unsere Kursteilnehmer in unseren Seminaren darauf hin!
Kobutan
Takayuki Kubota, ein japanischer Grossmeister, entwickelte diese Selbstverteidigungswaffe 1973.
"Kobutan" ist hierzulande die gebräuchliste Bezeichnung für den Selbstverteidigungsstock. Dieser ist nach dem schweizerischen Waffengesetz als Waffe deklariert und daher Bewilligungspflichtig.
Palmstick - Dulo - Pocketstick
Der Palmstick/Dulo Dulohat einen philippinischen Ursprung und wir im Eskrima, Kakli und Arnis verwendet. Dulo bedeutet "spitz" (also hinten und/oder vorne spitz). In fast allen philippinischen Stilen werid von Beginn an mit den unterschiedlichsten Waffen trainiert (Stock, Messer, Palmstick, usw.)
Taschenlampe
Die Taschenlampe is
t ein ideales Gerät um sich auch damit zu verteidigen und wir oft schon in der Hand getragen. Speziell bei Sicherheitspersonal und Polizei wird eine Taschenlampe zuemeist routinemässig mitgeführt. Als Verteidigungsmittel bei Messerangriffen wäer sie eine optimale Alternative zur waffenlosen Selbstverteidigung.
Kugelschreiber
Ein simpler Kugelschreiber kann effektiv zur Selbstverteidung eingesetzt werden. Grundsätzlich sollte man darauf achten, dass dieser beim Einsatz als Schlag- oder Druckverstärker aus Metall oder einem anderen festen Material besteht. Es gibt auch spezielle Kugelschreiber, die sogenannte "Tactical Pen".
S.D.S.-Concept Seminare
Zielgruppe: Personen ab 18 Jahren
Kursdauer: jedes Modul dauert jeweils 3 Stunden
Kurspreise: CHF 70.00/Modul, Einzelpreis für Schüler von 2protect Center Zürich & KMD Wetzikon: Fr. 40.00/Modul
Modul 1 - Einführung & Befreiungen
- Gesetzliche Grundlagen
- Stellungen
- Schrittarbeit
- Griffvarianten 1- 3
- 8 Grundschläge
- Einsatz der Check-Hand
- Drill 1-2
- Abwehr gegen Handgelenk- und Revergriffe de-/eskalierend
Modul 2 - Kontrolltechniken& Befreiungen
- Griffarten 4 - 7
- Handgelenk-Quetschtechniken 1-4
- Zwick-Techniken
- Armkontroll-Techniken 1-5
- Kontrolltechniken bei Handgelenk- und Revergriffen
- Verteidigung gegen Würgeangriffe, Unterarmwürgegriffe, Schwitzkasten
- Verteidigung gegen Fassen der Haare
- Verhindern von Greifen oder Klammern
Modul 3 - Schlag / Abwehr
- Abwehr von Schlägen und Tritten
- 4 Basic Blockvarianten gegen Schwinger
- 4 Basic Blockvarianten gegen gerade Faustschläge
- Abwehr gegen Kniestoss
- Abwehr gegen Fusstritte
- Drills 3-5
- Freikampf
Modul 4 - Waffenabwehr
- Abwehr gegen Messerangriffe (Bauch und Brust)
- Messerbedrohung
- Messerbedrohung
- Stockangriffe
- Pistolenbedrohung
- Bodenkampf









